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Steuerliche Aspekte und Förderung

foerdergeldBeteiligung von allen Seiten

Sie haben die Wahl:
Es gibt verschiedene Kredit- und Förderprogramme vom Bund, den Ländern, Städten und Gemeinden,Finanz-ämtern und einigen Energieversorgungsunternehmen -  
ob in Form von zinsgünstigen Krediten für private Nutzer, Zuschüssen für Universitäten und Schulen oder interessanten Finanzierungsmöglichkeiten für Landwirte.

 

Weitere Informationen zum Thema Förderung und Vorgehensweise erfahren Sie u. a. unter 
http://www.ibc-solar.de/www_ibc/finanzierung_von_fotovoltaik_15_53_2_f.htm

Bei Anschluss Zuschuss!

Bei Ihrer Investition in die Photovoltaik haben Sie das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) auf Ihrer Seite.
Es garantiert Ihnen 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung pro Kilowattstunde vom jeweiligen Energieversorgungsunternehmen – deutschlandweit - vertraglich gesichert und unabhängig von politischen Wechsel.

 

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Steuerliche Betrachtung, Mehrwertsteuer und Abschreibung

Durch die Vergütung nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz  werden Solarstromanlagen wirtschaftlich betrieben. Dadurch fallen in einigen Jahren Gewinne an, die das Finanzamt interessieren. Gleichzeitig ist jeder Betreiber einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) ein gewerblicher Stromproduzent und übt somit ein Gewerbe aus. PV-Anlagen müssen nicht bei der Gemeinde angemeldet werden, weil das zuständige Finanzamt bei der ersten Umsatzsteuervoranmeldung eine Kontrollmeldung an das zuständige Gewerbeamt abgibt und das dann entscheidet, ob eine Anmeldung oder Anzeige erforderlich ist. Betreiber von Kleingewerbe, normale PV-Anlagenbetreiber sind als gewerbliche Stromerzeuger somit Kleinunternehmer und hier hat man die Möglichkeit, beim Finanzamt, die sog. Kleinunternehmerregelung in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann man sich von dem Umsatzsteuerverfahren befreien lassen: keine MWSt berechnen und keine Vorsteuer abziehen. Für Besitzer einer PV-Anlage ist es deutlich günstiger, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten und dies auch dem Stromversorger mitzuteilen. Durch den Verzicht auf diese Regelung ist der PV-Anlagenbetriber umsatzsteuerpflichtig, kann aber seine Vorsteuer geltend machen. Die bezahlte Mehrwertsteuer aus der Anschaffung und der Errichtung der PV-Anlage sind für den Betreiber Vorsteuern, die er beim zuständigen Finanzamt mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung gleich online mit dem Finanzamtsystem "ELSTER" zurückerstatten kann. Gleichzeitig ist der Energieversorger verpflichtet, zusätzlich zu der Vergütung des Solarstromes auch noch die MWSt. in Höhe von momentan 19% zu bezahlen. Und diese an Sie ausgezahlte MWSt überweisen Sie vierteljährlich oder jährlich an das Finanzamt. Die MWSt kommt also vom Finanzamt zurück. Sie muss vom künftigen Besitzer des Solarkraftwerkes bis zur Erstattung durch das Finanzamt vorfinanziert werden. Um in den Genuss der Vergütung zuzügl. MWSt. zu gelangen, ist bei der Anmeldung an das EVU  anzugeben, dass Sie ein Kleinunternehmer mit Regelbesteuerung sind und Ihre Steuernummer mitteilen.

Solarstromanlagen können über 20 Jahre abgeschrieben werden, linear zu 5%. Für Unternehmer und Landwirte bietet sich ein sehr ineressante Möglichkeit der Ansparabschreibung. Fragen sie uns oder Ihren Steuerberater, sie werden staunen !

 
 
 
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